Okerfüchse besuchen NABU Leiferde

Donnerstag, 15. Juni 2017

Einen ganz besonderen Ausflug unternahmen heute die Okerfüchse: Es ging zum

NABU-Artenschutzzentrum Leiferde.

Nachdem alle Kinder angekommen waren, starteten wir ganz gemütlich mit unserem Morgenkreis. Alle Kinder (und sicher auch die Erwachsenen) waren schon sehr aufgeregt. Was uns hier wohl alles erwarten würde??

Anschließend gingen wir ins Haus, wo wir von Annett Behrendt begrüßt wurden. Sie erklärte uns die Aufgaben des Artenschutzzentrums:

  • Hier werden verletzte Tiere aufgenommen, die, wenn möglich, später wieder ausgewildert werden
  • Ebenso werden Tiere aufgenommen, die illegal nach Deutschland eingeschleppt wurden

 

Was sollen wir machen, wenn wir im Wald mal einen jungen Vogel ganz alleine vorfinden? Wir sollen ihn einfach sitzen lassen, weil sich die Eltern weiterhin um ihn kümmern und weiter füttern, auch wenn er aus dem Nest gefallen ist.

Hasen und Kitze (alle Tiere, die ein Fell haben) sollen wir niemals anfassen, weil sie dann nicht mehr von ihrer Mutter erkannt werden könnten.

Drei (ausgestopfte) Vögel konnten wir nun noch streicheln: Eine Eule, einen Mäusebussard und einen Habicht.

Nun starteten wir die Führung durch das Tiergehege. Zahlreiche Tiere bekamen wir zu sehen, darunter: Schildkröten, Schlangen, Störche, Kammmolche, Graugänse, Enten, Sittiche, Papageien, Turmfalken, …

Der Uhu „Ulli“ hat sich den Flügel gebrochen und darf nicht freigelassen werden. Er kann sich nicht mehr selbstständig ernähren und keine Mäuse mehr fangen. Draußen würde er also verhungern oder die Beute von anderen Tieren werden, weil er nicht mehr davon fliegen kann und sich auch nicht wehren kann.

Warum die Störche über den Winter nach Süden fliegen, wussten die meisten von uns schon.

Nun hatten wir aber Hunger und frühstückten draußen in einer offenen Weidenhütte.

Danach gab es für uns im Haus ein Mal- und Bastelangebot: Wir konnten selber Schlangen basteln. Wenn man die über die Heizung hängt, bewegen sie sich sogar.

Drei Tiere konnten wir nun noch „hautnah“ erleben, das waren die Schlange, einige kleine Vogelküken und einen ganz kleinen Storch, der aus dem Nest gefallen war. Die meisten Kinder trauten sich sogar, die Schlange einmal anzufassen.

Wir verabschiedeten uns bei Annett mit unserem Okerfüchse-Lied und gingen zurück zur Weidenhütte, um dort Mareiles Abschied zu feiern. Es war fast wie Weihnachten, so viele (kleine) Geschenke gab es für alle.

Nun konnten wir uns erst mal auf der Wiese ausgiebig austoben.

Ganz zum Schluss gab es auch noch eine kleine Fotodose von Annett, da drin war ein kleines Stückchen Schlangenhaut.

Und jetzt wurden die Okerfüchse von ihren Eltern abgeholt.

Wir haben heute einen ganz, ganz spannenden Tag erlebt!!

 (Andreas Niesel)

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Hier geht’s zur Storchenkamera: KLICK…

Alle Fotos von unserem Ausflug: KLICK…

 

 


Die Walderlebnisse der Okerfüchse

Hier geht es zu den Walderlebnissen…


Was Okerfüchse können

Okerfüchse können…


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